In Sheldon Adelsons Casinos wird Jugendschutz nicht genau genommen

In Sheldon Adelsons Casinos wird Jugendschutz nicht genau genommen
In Sheldon Adelsons Casinos wird Jugendschutz nicht genau genommenDer Glücksspiel und Casino-Mogul, der Milliardär Sheldon Adelson ist unter anderem auch für teilweise skurrile Kampagnen bekannt, die auf die Gefahren des Online-Glücksspiel hinweisen sollen. Ein Journalist, Tim James, hatte mit einer versteckten Kamera zwei Neunzehnjährige in den beide Casinos von Adelson, Venetian und dem Palazzo Casinos in Las Vegas, beobachtet. Den Eintritt verschaffte sich einer der beiden mit gefälschtem Ausweis und der andere überhaupt ohne Ausweis. Beide konnten dann auf verschiedene Maschinen und Tischspielen zocken und sich auch Gewinne auszahlen lassen und beide haben auch Poker gespielt und Alkohol getrunken. Keiner der Jugendlichen war aber in der Lage, sich an einer Online-Poker Site anzumelden und hier zu spielen. James ’nächste Segment zeigt einen der Beiden, wie er in eine Bar ins Palazzo geht und eine Prostituierte willigt bereits bei seinem ersten Versuch, ihm aufs Zimmer zu begleiten, ein.  Der Journalist stellt daraufhin fest: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass man auf keiner Online-Gaming-Website eine Prostituierte buchen kann.“ Er schließt das Video mit einer Erklärung, dass alle Versuche der Jugendlichen, in den Casinos zu spielen, erfolgreich waren und dass alle von Adelson vorgebrachten Argumente gegen das Online Glücksspiel offensichtlich falsch sind. Das Video zeigt viel mehr, dass all jene Gefahren, vor denen Adelson im Zusammenhang mit Onlineglücksspiel warnt, und vor denen er sie angeblich schützen möchte, in seinen landbasierten Casinos auf die Besucher lauern. Glücksspiel von minderjährige, Trinken und Prostitution sind hier allgegenwärtig. Er bekräftigt aber nochmals, dass die beiden minderjährige Testspieler bei dem Versuch, sich anzumelden, um online Poker spielen, scheiterten. Sheldon Adelson ist einer der grössten Spender der republikanischen Präsidentschaftskandidaten und Initiator der Koalition gegen Internet-Glücksspiel (CSIG), die im Januar 2014 ins Leben gerufen wurde und schnell eine Anzahl von Generalstaatsanwälten auf ihre Seite ziehen konnte. Einer der bedeutendsten Lobbyisten der CSIG, Andy Abboud. sagte im Januar 2014, dass ein Gesetzentwurf eingebracht werden soll, der jede Form von Online-Gaming verhindern soll. John Pappas, der Geschäftsführer der Poker Players Alliance ist besorgt, dass man mit Geld Meinungen kaufen könne und Adelson hat eine Menge Geld. Es wird hier versucht, Nachrichten, die das Problem falsch darstellen, in Umlauf zu setzen, Er meint, dass es das Problem für eine lange Zeit geben wird und der durchschnittliche Amerikaner kann nicht mit diesem Thema vertraut sein wird von dem PR Push durch die eklatante Heuchelei und Falschdarstellung beeinflusst werden.

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